Geschichte

Geteilte Erinnerung: vom Mittelmeerraum bis nach Niedersachsen.

Erstellt am: 11.01.2026

Projekt:

  • Wo: Zur Hüggelschlucht 4, 49205 Hasbergen, Alemania
  • Wann: 19.01.2026 - 23.01.2026

Organisation:

Projektpartner:

Frankreich:

  • Plateforme Solidarité Internationale (PSI) – Ein französischer Verein, der sich in den Bereichen internationale Solidarität, politische Bildung (Education à la citoyenneté) und Begleitung von Kooperationsprojekten engagiert. Er unterstützt das Engagement lokaler Akteure und entwickelt Maßnahmen zur Förderung des interkulturellen Dialogs und der Mobilität. https://solidariteinternationale.org/

  • Mémorial du Camp de Rivesaltes – Ein Ort der Erinnerung und Geschichte, der den verschiedenen im 20. Jahrhundert internierten Bevölkerungsgruppen gewidmet ist. Die Gedenkstätte entwickelt kulturelle und pädagogische Angebote zu den Themen Erinnerungsarbeit, Migration und demokratische Werte. https://www.memorialcamprivesaltes.eu/

  • Fondation Krüger La Coume – Ein französischer Verein, der sich der Förderung von Staatsbürgerschaft, Bildung zu Engagement und Solidarität widmet. Er setzt interkulturelle Projekte um, die Inklusion, den sozialen Dialog und die aktive Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft fördern. https://lacoume.eu/

  • Unter Mitwirkung der Künstlerin Nicole Bergé, die derzeit im Mémorial du Camp de Rivesaltes mit der Ausstellung „Savoir une chose comme l'ayant vue“ (Etwas wissen, als hätte man es gesehen) vertreten ist. Link zum Katalog

Deutschland:

  • Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht e.V. – Deutsche Erinnerungsorganisation, die Orte im Zusammenhang mit Zwangsarbeit und Repression während der NS-Zeit bewahrt und erschließt. Sie entwickelt pädagogische Angebote und partizipative Projekte zur Vermittlung von Geschichte und demokratischen Werten. https://gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de/

Wochenplan:

19.01. und 23.01. – Reisetage (nachhaltiges Reisen / „Green Travel“).

20. Januar – Erkundung der Gedenkstätten

  • Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmenden: Vorstellung der Teilnehmenden und der Partnerorganisationen. Einführung in die Ziele der Woche: Kennenlernen der Gedenkstätten, deutsch-französischer Austausch, gemeinsame Planung künftiger Projekte zu Erinnerungskultur und bürgerschaftlichem Engagement.

  • Führung durch den Gestapokeller: Lokale Geschichte von Zwangsarbeit und Repression. Austausch mit dem pädagogischen Team über Vermittlungsansätze und Zielgruppen.

  • Besuch der Gedenkstätte Augustaschacht: Besichtigung des Geländes und Kennenlernen der Bildungsangebote. Präsentation durch die Gedenkstätte und Diskussion über die jeweiligen Praktiken in Frankreich und Deutschland.

  • Präsentation der Aktivitäten und Maßnahmen der Gedenkstätte Augustaschacht.

21. Januar – Perspektivwechsel und Erfahrungsaustausch

  • Gegenseitige Präsentation der französischen Vereine und Institutionen: Aufgaben, Projekte und Praktiken der Erinnerungsarbeit. Austausch mit den deutschen Partnern. Identifizierung von Schnittmengen und Synergien.

  • Workshop – Erste Sitzung: Brainstorming zu gemeinsamen Themen: Erinnerung, Pädagogik, Antidiskriminierungsarbeit, europäische Bürgerschaft.

  • Erkundung kultureller und historischer Orte in Osnabrück: Treffen mit lokalen Expert·innen. Historische und kulturelle Einordnung. Informelle Zeit zur Stärkung des deutsch-französischen Netzwerks.

22. Januar – Deutsch-Französischer Tag: Co-Konstruktion und Perspektiven

  • Erfahrungsaustausch: Rückblick auf die vorangegangenen Besuche und thematische Diskussion: Erinnerungskultur, Zwangsarbeit, Migration, Diskriminierung, europäische Bürgerschaft.

  • Projekt-Workshop: Festlegung gemeinsamer Ziele, Zielgruppen und Formate. Erarbeitung der Grundlagen für ein zukünftiges deutsch-französisches Projekt (in Perspektive auf das DFJW/OFAJ).

  • Gemeinsame Auswertung und Evaluation: Präsentation der Projektideen, Erstellung eines gemeinsamen Fahrplans (Roadmap) zur Strukturierung der künftigen Zusammenarbeit. Symbolisches Beisammensein zur Feier des Deutsch-Französischen Tages.

  • Abschluss des Projekts: Bilanz der Woche und Formalisierung der Kontakte für zukünftige Kooperationen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: eleonora@solidariteinternationale.org