Neue Anlaufstellen für deutsch-französische Bürgerinitiativen

07.09.2020

Mit 14 Regionalen Berater*innen bietet der Deutsch-Französische Bürgerfonds Vereinen und Engagierten Unterstützung vor Ort.

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds, ein Leuchtturmprojekt der Zusammenarbeit beider Länder, ist ab jetzt in ganz Deutschland und Frankreich vertreten: Insgesamt 14 Regionale Berater*innen nehmen ihre Arbeit auf.

Sie motivieren, informieren und begleiten all jene, die deutsch-französische Ideen umsetzen möchten – von Vereinen über Bürgerinitiativen bis hin zu Kommunen oder Akteuren der Sozial- und Solidarwirtschaft. Ziel ist es, den Deutsch-Französischen Bürgerfonds vor Ort zu verankern und so den Vertrag von Aachen mit Leben zu füllen: 2019 unterzeichneten beide Regierungen den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, um die Zusammenarbeit beider Länder zu stärken – insbesondere auch zwischen den Akteuren der Zivilgesellschaft.

„Tausende Organisationen sind bereits deutsch-französisch aktiv, aber der Bürgerfonds richtet sich auch an jene, die den Sprung über den Rhein noch nicht gewagt haben.“

Tausende Organisationen sind bereits deutsch-französisch aktiv, aber der Bürgerfonds richtet sich auch an jene, die den Sprung über den Rhein noch nicht gewagt haben: Vom Sportverein über die Freiwillige Feuerwehr oder den Fotoclub bis hin zur Chorgemeinschaft oder Nachbarschaftshilfe – überall steckt Potenzial für Begegnung und Austausch. Auch die über 2.200 Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich können mit Mitteln des Bürgerfonds vertieft werden“, erklären Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretär*in des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), das den Bürgerfonds umsetzt.

Seit seinem Start im April 2020 fördert der Bürgerfonds mit einem Jahresbudget von 2,4 Millionen Euro grenzüberschreitende Projekte, wie etwa ein Sportprojekt für Frauen, die Gewalt erfahren mussten; einen Workshop über „Open Government“; ein Tanzprojekt zum Mitmachen; Online-Dinner; den Aufbau einer digitalen Plattform für Städtepartnerschaften; oder einen Dokufilm über das Familienleben in der Corona-Zeit.

Die Regionalen Berater*innen sind weiterhin bei ihren Organisationen angestellt und widmen einen Teil ihrer Arbeitszeit dem Bürgerfonds. Die Arbeitgebenden erhalten daher einen Zuschuss zu den Personalkosten sowie eine Fahrtkostenpauschale.

In der Rubrik „Vor Ort“ erfahren Sie mehr über die Regionalen Berater*innen: Wer ist wo aktiv? Wie kamen sie selbst zum deutsch-französischen Engagement, was treibt sie an?

 

Pressekontakt: Johanna Haag: +33 6 24 21 58 61 | haag@buergerfonds.eu