Projektausschreibung

Der Bürgerfonds ruft zu Projekten und Aktionen rund um den Deutsch-Französischen Tag auf, vom 19. bis zum 30. Januar 2022.

Wer kann beim Deutsch-Französischen Tag mitmachen?

Mitmachen können sowohl diejenigen, die bereits deutsch-französisch aktiv sind – aber auch alle, die den Deutsch-Französischen Tag zum Anlass nehmen wollen, grenzüberschreitendes Engagement einmal auszuprobieren und die Fühler nach Frankreich auszustrecken:

  • gemeinnützige Vereine, (Städte-)Partnerschaftsvereine
  • Gebietskörperschaften
  • wissenschaftliche Institute
  • Bildungs- und Ausbildungszentren
  • gGmbHs
  • Stiftungen
  • Bürgerinitiativen und informelle Gruppen (ab drei Personen)

 

Mit welchen Projekten kann man zum Deutsch-Französischen Tag beitragen?

Mit Aktionen und Projekten, die – vor Ort oder online –

  • den Austausch mit dem Nachbarland ermöglichen,
  • die deutsch-französischen Beziehungen selbst zu Thema haben,
  • ein Thema aus deutsch-französischer Perspektive behandeln,
  • Lust auf die Begegnung mit Frankreich machen.

Formate:

  • Projekte vor Ort, z. B. Ausstellung, Diskussionsabend, Quizrunde, Kulinari-sches Kennenlernen des Nachbarlands, Expert*innen-Vortrag bzw. Erfahrungsbericht, Konzert, Konferenz, Stadtrundgang, Escape Game, Fahrradtour, Lesung, Workshop, Theaterstück, Poetry Slam, Speakdating, Infostand, Fotowettbewerb, Sportevent, Luftballon-Aktion, …
  • Online-Projekte, z. B. Produktion eines gemeinsamen Videos, Diskussions-abend, Quizrunde, Online-Brunch bzw. -Dinner, Expert*innen-Vortrag bzw. Erfahrungsbericht, Konferenz, Lesung, Workshop, Speakdating, …
  • Begegnungen, z. B. Fahrt in die Partnerstadt, Besuch der Partnerorganisation, Studienreise, …

Themen:

  • Bürgerschaftliches Engagement und intergenerationeller Dialog
  • Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung
  • Demokratie und Menschenrechte
  • Europäische Integration/Europa
  • Geschichte und Erinnerungskultur in Europa
  • Musik, Kunst und Kultur
  • Gesundheit und Sport
  • Engagement gegen jede Art von Diskriminierung, basierend bspw. auf Religion, Gender und/ oder Ge-schlecht, politische Einstellung oder Zugehörigkeit, oder auf Hass, Rassismus und Antisemitismus
  • soziale und gesellschaftliche Fragestellungen: Geschlechtergerechtigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Kampf gegen Ungleichheiten, Integration & Diversität
  • Digitalisierung

Besonders berücksichtigt werden in diesem Jahr Projekte zu den Themen „Europa“ und „Bürgerbeteiligung“.

  • Im Frühjahr 2022 wird sich zeigen, wie das Europa von morgen aussehen soll, wenn es nach den Vorstellungen der Bürger*innen geht. Im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas sind alle Bürger*innen aufgerufen, sich mit Ideen und Veranstaltungen einzubringen und dieses einzigartige Experiment der grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligung zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Tragen Sie mit einem deutsch-französischen Projekt Ihren Teil dazu bei!
  • Am 1. Januar 2022 tritt Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft an. Seine Prioritäten fasst das Land mit dem Dreiklang „Erholung, Kraft, Zugehörigkeit“ zusammen. Gleichzeitig verlässt mit Angela Merkel eine der zentralen Führungspersönlichkeiten die europäische Bühne. Wie steht es um den deutsch-französischen Motor für Europa in diesen besonderen Zeiten und was erwarten Sie von den Regierungen?

Weitere Vorgaben: Die Projekte müssen …

  • zwischen dem 19. und 30. Januar 2022 stattfinden.
  • mindestens 30 Punkte in der Bewertung erreichen: Insgesamt gibt es 11 Förderkriterien, für die jeweils bis zu 10 Punkte erreicht werden können. (Hier erfahren Sie mehr über die Förder-Richtlinien des Bürgerfonds.)
  • möglichst öffentlichkeitswirksam sein, um besonders viele Menschen für die Begegnung mit dem Nachbarland zu sensibilisieren. Hilfreiche Tipps und Materialien für die Kommunikation finden Sie in unserem Kommunikationskit.

Nicht gefördert werden können Projekte,

  • die die Mindestpunktzahl in der Bewertung nicht erreichen
  • oder die sich mehrheitlich an Kinder und Jugendliche richten (z. B. Schulprojekte).

 

Was wird gefördert?

Projekte zum den Deutsch-Französischen Tag unterstützt der Bürgerfonds in der Förderkategorie 1 mit bis zu 5.000 €.

Bis zu 80 % der Projektkosten können bezuschusst werden:

  • An- und Abreise, z. B. Fahrkarten für Bus, Bahn, Flugzeug; bei Autofahrten: 24 ct. pro Kilometer + 2 ct. pro Kilometer pro Mitfahrer*in, die*der ebenfalls am Projekt teilnimmt. z. B. Sie reisen zu zweit und fahren 100 km. (100 x 0,24 €) + (100 x 0,02 €) = 26 €. Der Bürgerfonds erstattet Ihnen 26 €.
  • Aufenthalt, z. B. Kosten für Übernachtung und Verpflegung/Catering, Öffentlicher Personennahverkehr
  • Organisation, z. B. Raummiete
  • Material, z. B. Werbeplakat, Flyer, Programm Bei Online-Formaten können ebenfalls projektbezogene Materialkosten gefördert werden, z. B. Ein-Monats-Abonnement für Videokonferenzdienstleister, Leihkosten für Videokonferenztechnik, im Projekt erstellte Dokumentationen (z. B. Vortragsband nach einer Onlinekonferenz, Video mit Interviews der Projektteilnehmenden)
  • Fortbildungen, z. B. Sprachkurse im Rahmen der Projektvorbereitung, Fortbildungen zu Online-Webinaren
  • Honorare, z. B. für Dolmetscher*innen, Übersetzer*innen, Fotograf*innen, Moderator*innen, Grafiker*innen, Referent*innen

Im Rahmen dieser Projektausschreibung kann der Bürgerfonds nur Ausgaben erstatten, die in 2022 getätigt wurden; Rechnungen, die Sie erstatten lassen wollen, dürfen also nicht auf 2021 datiert sein.

Wenn Sie im Rahmen Ihres Projektes zum Deutsch-Französischen Tag 2022 Ausgaben fördern lassen wollen, die bereits im Vorfeld Ihrer Veranstaltung anfallen (z. B. Druck von Werbeplakaten o. ä.), setzen Sie den Projektstart im Antragsformular bitte auf 1. Januar 2022.

Die Veranstaltung selbst muss allerdings trotzdem zwischen dem 19. und dem 30. Januar 2022 stattfinden.

 

Wie kann man beim Deutsch-Französischen Tag mitmachen?

Bis spätestens 19. 21. November 2021 können Sie auf unserer Online-Plattform einen Förderantrag stellen.*

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Rubrik „Mitmachen“.

 

* Projekte, die nicht im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages stattfinden sollen, sind von dieser Frist nicht betroffen.